Eloxieren / Anodisieren

Anodisation steht für anodische Oxidation von Aluminium. Eloxal steht für Elektrolytische Oxidation von Aluminium. Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Verfahren. Nicht behandeltes Aluminium bildet unter atmosphärischem Einfluss eine natürliche Oxidhaut, die das Grundmaterial in der Regel vor weiterer Korrosion schützt. Diese Oxidhaut ist jedoch sehr dünn (0,1-0,5 µm nach einigen Monaten), nicht dekorativ, besitzt keine große Härte und ist daher leicht angreifbar.

 

Aluminium braucht jedoch einen Korrosionsschutz. Dies geschieht durch die elektrolytische Oxidation von Aluminium (= eloxal). Dabei wird die Aluminiumoberfläche in eine Oxidschicht umgewandelt. Die Aluminium-Legierung, die Vorbehandlung und die Eloxalparameter bestimmen das Aussehen und die Oxidschichten. Die so erzeugte dichte und harte Oberfläche schützt das eloxierte Aluminium gegen Korrosion und Abrieb. Durch Verfahrensvarianten lassen sich dekorative, funktionelle und farbige Oxidschichten herstellen.

 

Der Werkstoff Aluminium wird erst durch die Anodisation (Eloxierung) wertbeständig, widerstandsfähig und pflegeleicht. Der metallische, materialgerechte, edle Charakter bleibt dadurch lang erhalten.

 

Eloxiertes Aluminium kann ohne weiteres für eine Neuverarbeitung zurückgewonnen werden und stellt damit eine dem Gebot der Nachhaltigkeit entsprechende umweltverträgliche Art der Oberflächenveredelung dar.